Gewinner des ZEISS Photography Awards 2017 steht fest

 14. März 2017 Redaktion
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Mehr als 30.000 Fotos aus 130 Ländern von 4677 Fotografen wurden zum ZEISS Photography Awards 2017 eingereicht und eine internationale Jury bewertete diese, so das es 9 Fotografen in die Shortlist zu kommen, als Sieger ging dabei Kevin Faingnaert aus Belgien hervor.

Faingnaerts Gewinnerserie und ausgewählte Fotos aus dem Wettbewerb werden bei der Ausstellung der Sony World Photography Awards – Martin Parr 2017 im Londoner Wahrzeichen Somerset House vom 21. April bis 7. Mai 2017 gezeigt.

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Jan Korschikowski
Etwa seit 1990 habe ich für mich die Fotografie als Hobby entdeckt, angefüttert durch erste brauchbare Bilder mit einer 30 Mark Kamera aus der Grabbelkiste sollte es dann bald etwas besseres werden. Über meine erste Spiegelreflex der Minolta Dynax 300si ging es dann zur Dynax 5. Später kamen dann die Dimage 7i, Dynax 7D, Sony Alpha 100 und aktuell die Alpha 77 hinzu. Inzwischen sind auch schon einige Fotoausstellungen dazugekommen, die meisten aber zusammen mit dem Fotoclub Neustadt-Glewe e.V.
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ZEISS Photography Award

Der Gewinner des ZEISS Photography Awards 2017 steht fest

Kevin Faingnaert aus Belgien dokumentiert das Leben auf den Färöern und zeichnet das Bild einer Kultur, die es womöglich nicht mehr lange geben wird.

OBERKOCHEN, 14/03/2017.

Der Gewinner des ZEISS Photography Awards steht fest: Kevin Faingnaert aus Belgien begeisterte die internationale Jury mit seiner Fotostrecke Føroyar, in der er ein Bild des Lebens auf den Färöer-Inseln zwischen Schottland und Island zeichnet. „Kevins Serie ist auf wundersame Art perfekt“, sagt Jury-Mitglied Claire Richardson, Bildredakteurin beim Lonely Planet. „Dramatische Landschaften wechseln sich mit einfühlsamen Portraits ab. Zusammengehalten wird alles durch sanfte Farben, die den Betrachter sofort in das Geschehen ziehen. Das Objektiv hält den Alltag in diesen abgelegenen Dorfgemeinschaften fest, zeigt das Fußballspiel im Ort genauso wie einen Mann, der allein in der Kirche Besinnung sucht. Wer sich dann die unerbittliche, wilde Umgebung anschaut, versteht, dass es sich um gewöhnliche Menschen handelt, die unter außergewöhnlichen Bedingungen leben; die sich festklammern am Ende der Welt.“


„Früher lebten dort hunderte Menschen, heute sind es nur noch fünf oder zehn“


Einen Monat lang lebt Kevin Faingnaert auf den Färöern, mitten unter den Einheimischen. Er macht Couchsurfing und reist per Anhalter. „Die Färöer sind mir sehr offen und neugierig begegnet“, erzählt er. Zum Dank macht er ihnen Frühstück, hilft beim Schneeschippen und fährt mit den Fischern hinaus aufs Meer. Auf seinen Streifzügen kommt er an kleinen Dörfern vorbei. „Vor einigen Jahrzehnten lebten dort hunderte Menschen, heute sind es oft nur noch fünf oder zehn, weil die jungen Leute in die Städte ziehen, wo sie sich bessere Chancen erhoffen. In ihrer Heimat sehen sie keine Zukunft mehr.“

Über seinen Sieg freut sich der 30-Jährige sehr: „Ich fühle mich unglaublich geehrt, dass ich den ZEISS Photography Award gewonnen habe und dass meine Fotos zwischen all den anderen großartigen Einsendungen wahrgenommen wurden. Das motiviert mich und gibt mir Kraft, weiterzumachen und neue Ideen aufzugreifen, die mir durch den Kopf schwirren, seit ich denken kann.“ Als Gewinn erhält Faingnaert Foto-Objektive von ZEISS im Gesamtwert von 12.000 Euro, außerdem 3.000 Euro für eine Fotoreise. Die feierliche Preisverleihung findet am 20. April 2017 in London statt.


30.000 Einreichungen aus 130 Ländern


„Bedeutungsvolle Orte“ („Meaningful Places“) war das Thema des ZEISS Photography Awards 2017, den ZEISS zusammen mit der World Photography Organisation ausrichtet. Mehr als 30.000 Fotos von 4.677 Fotografen aus mehr als 130 Ländern wurden eingereicht. Die internationale Jury war mit Experten aus der Fotoindustrie besetzt: Neben Claire Richardson bewerteten Sarah Toplis vom Online-Kunsthändler The Space und der Fotograf Jürgen Schadeberg alle Einsendungen. Folgende Fotografen haben es auf die Shortlist geschafft:


  • Anna Filipova, Großbritannien

  • Mario Adario, Italien

  • Christopher Roche, Großbritannien

  • Sonja Hamad, Deutschland

  • Ben Bond Obiri Asamoah, Ghana

  • Frederik Buyckx, Belgien

  • Nicholas White, Großbritannien

  • Fabian Muir, Australien

  • Nicky Newman, Südafrika



Faingnaerts Gewinnerserie und ausgewählte Fotos aus dem Wettbewerb werden bei der Ausstellung der Sony World Photography Awards – Martin Parr 2017 im Londoner Wahrzeichen Somerset House vom 21. April bis 7. Mai 2017 gezeigt.

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